CO2-Quellgastherapie
Die CO₂-Quellgastherapie ist eine natürliche Behandlungsmethode, die Ihr Wohlbefinden verbessern kann. Sie nutzt natürliches Kohlendioxid aus Heilquellen, um die Durchblutung zu fördern und Schmerzen zu lindern.
Durch die Anwendung des Gases auf die Haut wird die lokale Durchblutung angeregt, was die Heilung von Gewebe, z. B. bei schmerzhaften Entzündungsprozessen, unterstützt und Muskelverspannungen lösen kann.
Verspannungen bis Gelenkschmerzen
Was die CO₂-Quellgastherapie für Sie tun kann
Wenn das eingespritzte Kohlendioxid (CO₂) in Ihrem Gewebe ankommt, wird es dort in Sauerstoff umgewandelt. Diese Umwandlung sorgt dafür, dass sich Bindegewebe und Muskulatur entspannen und besser durchblutet werden. Es entsteht ein angenehmes Wärmegefühl im behandelten Bereich. Zudem werden in tiefergelegenen Geweben und Organen schmerzauslösende Schlackenstoffe beseitigt.
Tennis- und Golferellenbogen: Oft entstehen diese Beschwerden durch Überbeanspruchung und führen zu eingeschränkter Bewegung. Die CO₂-Quellgastherapie kann helfen, die Entzündung zu hemmen und die Schmerzen zu lindern.
Weitere Behandlungsmöglichkeiten mittels der CO₂-Quellgastherapie sind z. B. Durchblutungsstörungen. Hier können sich folgende positive Effekte zeigen
Ebenso können weitere Erkrankungen mit CO₂ effektiv beeinflusst werden, wie beispielsweise:
- Anregung der Mikrozirkulation
- Verbesserung der Sauerstoffversorgung
- Beschleunigung von Wundheilungsprozessen
- Förderung der Regeneration bei venösen Erkrankungen
- Besonders vorteilhaft für Menschen mit diabetischem Fußsyndrom, schlechtheilenden Wunden und anderen vaskulären Problemen
- Verbesserung der Hautqualität und -struktur
- Reduktion von Narbenbildung
- Unterstützung bei der Behandlung von Cellulite
- Förderung der Haarwurzelaktivität bei Haarausfall
- Verbesserung der Durchblutung bei Raynaud-Syndrom oder Frostbeulen
Synergien mit anderen Therapien
Nebenwirkungen und Risiken
Bei Ihrer CO₂-Quellgas-Behandlung werden etwa 10 ml medizinisch reines Kohlendioxid (CO₂) in die Haut und in das Unterhautgewebe gespritzt. Eine vollständige Therapie umfasst in der Regel 6 bis 10 Injektionen. Diese Verabreichung ist risikoarm und physiologisch unbedenklich, was bedeutet, dass sie Ihrem Körper keinen Schaden zufügt.
Möglicherweise verspüren Sie während des Einspritzens ein leichtes Brennen, das jedoch schnell wieder verschwindet. Nach wenigen Minuten entwickeln sich eine leichte Hautrötung und ein subjektives Wärmegefühl im behandelten Bereich. Diese Reaktionen sind positive Anzeichen dafür, dass das Gewebe besser durchblutet wird und sich entspannt.