Dr. Andreas Meyer Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie Stresemannstr. 5-9, 54290 Trier info@ortho-trier.de

Diagnostik – damit aus Vermutungen klare nächste Schritte werden

Gute Behandlung beginnt mit guter Diagnostik:
Wir klären, was hinter Ihren Beschwerden steckt – und was nicht.


So vermeiden wir unnötige Maßnahmen und kommen schneller zu einem Plan, der wirklich passt.

Diagnostik bedeutet: Ursachen erkennen, Risiken einschätzen und Behandlung zielgerichtet auswählen – statt „ausprobieren“.

Um mögliche Erkrankungen Ihres Bewegungsapparates präzise zu erkennen und zu behandeln, setzen wir in unserer Praxis in Trier auf moderne und innovative Diagnostikverfahren. Die daraus resultierenden Ergebnisse nutzen wir, um individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlungspläne zu entwickeln.

Digitales Röntgen Weniger Strahlung, mehr Präzision

Digitale Röntgendiagnostik ist heute ein grundlegender und unverzichtbarer Baustein in der Orthopädie und bildet das Rückgrat unserer bildgebenden Verfahren. Mit dieser Technologie, die die Strukturen Ihres Körpers detailliert darstellt, gewinnen wir z. B. wichtige Erkenntnisse über den Zustand Ihres Bewegungsapparates. Ebenso können wir Röntgenbilder nachbearbeiten, um Strukturdarstellungen zu optimieren. Die digitale Verarbeitung ermöglicht uns schnelle und hochauflösende Aufnahmen, die eine exakte Diagnostik Ihrer Beschwerden an Wirbelsäule, Becken sowie Armen und Beinen erlauben.

Ein weiterer Vorteil: Die Strahlendosis der Röntgenuntersuchungen konnten wir mittels digitalem Röntgen ohne Informationsverlust deutlich reduzieren.

Ultraschall in der Orthopädie
Unsichtbares sichtbar machen

Im Gegensatz zum Röntgen verwendet die Ultraschalluntersuchung, auch bekannt als Sonographie oder Echografie, ungefährliche Ultraschallwellen, die keinerlei schädliche Strahlung freisetzen. Das bedeutet, dass Ultraschalluntersuchungen absolut unschädlich und nebenwirkungsfrei für Sie sind. Sie können beliebig oft wiederholt und so lange durchgeführt werden, wie es notwendig ist.

Mit Ultraschall können wir eine Vielzahl von Strukturen in Ihrem Körper genau betrachten. Dazu gehören Sehnen, Muskeln, Blutgefäße, Knorpel sowie die Oberflächen von Knochen und Gelenken. Diese Fähigkeit macht den Ultraschall zu einer idealen Ergänzung zum Röntgen, insbesondere wenn es darum geht, detaillierte Informationen über Weichteile und Gelenke zu erhalten.

Ultraschalluntersuchungen finden in vielen Bereichen Anwendung. Bei Säuglingen wird während der U3-Vorsorgeuntersuchung häufig ein Hüftultraschall durchgeführt, um sicherzustellen, dass sich die Hüftgelenke normal entwickeln. In der Orthopädie nutzen wir die Arthrosonographie, um eine präzise Gelenkdiagnostik zu ermöglichen, und wenden die Weichteilsonographie an, um Muskeln, Sehnen und andere Weichteilgewebe zu untersuchen.

Hüftscreening für Neugeborene

Ein Blick in die gesunde
Zukunft Ihres Babys

Die Hüftreifung bei Neugeborenen ist ein Prozess, der bei der Geburt noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Manchmal kann es dabei zu Fehlbildungen oder Fehlentwicklungen kommen, die als Hüftdysplasie bezeichnet werden. Das bedeutet, dass der Hüftkopf des Oberschenkels nicht richtig in der Hüftgelenkpfanne sitzt, was zu Instabilität führt. Diese Fehlbildung kann einseitig oder beidseitig auftreten. Das Hüftscreening ist ein entscheidender Schritt, um die gesunde Entwicklung der Hüftgelenke Ihres Kindes sicherzustellen.

Wie funktioniert
das Hüftscreening?

Das Hüftscreening erfolgt mittels einer risikofreien Säuglingssonografie. Diese Ultraschalluntersuchung ermöglicht es uns, die Hüftgelenke Ihres Babys genau zu betrachten und eventuelle Fehlbildungen frühzeitig zu erkennen. Besonders empfohlen wird die Untersuchung im Rahmen der U3-Vorsorgeuntersuchung, die zwischen der 4. und 6. Lebenswoche stattfindet. Bei Risikofaktoren, wie einer familiären Häufung von Hüftdysplasien, sollte das Screening sogar schon in den ersten Lebenstagen durchgeführt werden.

Warum ist eine frühzeitige
Diagnose so wichtig?

Eine frühzeitige Diagnose gibt uns die Möglichkeit, sofortige Maßnahmen zu ergreifen und gegebenenfalls eine Therapie einzuleiten. Das ist entscheidend, denn eine unbehandelte Hüftdysplasie kann langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Dazu gehören dauerhafte Schäden an Hüftkopf und Gelenkpfanne, Beweglichkeitseinschränkungen, Schmerzen und frühzeitige Abnutzungserscheinungen im späteren Leben.

Wie hilft uns die
Ultraschalluntersuchung?

Die Ultraschalluntersuchung ist risikolos und sicher für Ihr Kind. Sie ermöglicht uns, eine Hüftdysplasie auszuschließen oder rechtzeitig zu diagnostizieren, sodass wir gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan entwickeln können, der die beste Chance auf eine gesunde Hüftentwicklung Ihres Kindes bietet. Falls Sie Fragen haben oder einen Termin für das Hüftscreening vereinbaren möchten, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Ihre und die Gesundheit Ihres Kindes liegt uns am Herzen. Gemeinsam setzen wir die richtigen Schritte für ein gesundes Leben.

Knochendichtemessung - ein wichtiger Schritt für Ihre Knochengesundheit

Die Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie genannt, ist ein bewährtes Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Diese Untersuchung hilft uns, den Kalkgehalt und die Qualität Ihrer Knochen zu bewerten. Insbesondere in Deutschland sind 4-6 Millionen Menschen von Osteoporose betroffen, und etwa 80% von ihnen sind Frauen. Oft bleibt die Krankheit unbemerkt, bis es zu einem Knochenbruch kommt.

Osteoporose führt zu einer krankhaft verminderten Knochendichte und erhöht damit das Risiko für Knochenbrüche erheblich. Der Verlauf der Erkrankung ist oft schleichend und schmerzfrei, weshalb sie häufig erst diagnostiziert wird, wenn bereits ein Bruch geschehen ist. Mit der Knochendichtemessung können wir Ihr Bruchrisiko frühzeitig erkennen und gegebenenfalls eine prophylaktische Therapie einleiten, bevor es zu Komplikationen kommt.

Die Knochendichtemessung erfolgt mittels DXA (Dual Energy X-ray Absorptiometry), einer Methode, die weltweit von osteologischen Gesellschaften und internationalen Leitlinien empfohlen wird. Diese Technik berechnet die Dichte Ihrer Knochen und ermöglicht es uns, Rückschlüsse auf deren Kalkgehalt und Stabilität zu ziehen.

Die DXA-Methode zeichnet sich durch ihre hohe Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse aus. Im Gegensatz zu anderen Messverfahren wie QCT (Quantitative Computertomographie) oder QUS (Quantitative Ultraschall) liefert DXA zuverlässige und objektive Werte ohne hohe Strahlenbelastung.

FAQ
Kurzantwort: Nicht immer – wir entscheiden nach Untersuchung und Fragestellung.

Kurzantwort: Ja – notieren Sie Beschwerden, Auslöser, Dauer, Ziele.

Details: Das spart Zeit und erhöht die Trefferquote.

Kurzantwort: Er kann Weichteile (z. B. Sehnen/Muskeln) sehr gut sichtbar machen – ohne Strahlung.
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