Welche Beobachtungen Eltern mitbringen können
Beschreiben Sie, seit wann Ihnen etwas auffällt und in welchen Situationen: beim Gehen, Spielen, Schulsport oder nach längerem Sitzen. Auch frühere Verletzungen, bisherige Therapien und Beschwerden Ihres Kindes helfen bei der Einordnung.
Die Kinderorthopädie unterscheidet altersbedingte Entwicklungsvarianten von Befunden, die behandelt oder im Verlauf kontrolliert werden sollten.
Hüftsonographie, Haltung und orthopädische Entwicklung
Zu unseren Schwerpunkten gehören Ultraschalluntersuchungen der Säuglingshüfte, die Beurteilung von Haltung und Beweglichkeit sowie die Untersuchung und Begleitung bei Skoliose. Weitere Anlässe sind Fuß- und Beinfehlstellungen, sportbezogene Fragen und die orthopädische Nachsorge nach Operationen.
Vorsorge- und Kontrolltermine stimmen wir je nach Anlass und Befund mit Ihnen ab. Das kinderorthopädische Angebot erläutert die einzelnen Themen.
Eine Skoliose im Wachstum beurteilen
Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule seitlich gekrümmt und verdreht. Für die weitere Behandlung sind das Ausmaß, die Entwicklung der Krümmung und das verbleibende Wachstum wichtig. Je nach Situation kommen Verlaufskontrollen, Physiotherapie oder eine Korsettversorgung infrage.
Weitere Beschwerden gemeinsam mit der Kinderarztpraxis klären
Sie können im Gespräch auch Fragen zu Kopfschmerzen, Konzentration oder Blasenfunktion ansprechen. Solche Beschwerden brauchen eine passende kinderärztliche beziehungsweise fachärztliche Abklärung. Bei der orthopädischen Untersuchung beurteilen wir dazu Haltung und Bewegung.
In unserem ergänzenden Praxisansatz beschäftigen wir uns auch mit Reflexmustern. Solche Beobachtungen sind von einer gesicherten Diagnose und einem belegten Behandlungseffekt auf diese Beschwerden zu unterscheiden.
Vorsorgeheft und passende Kleidung mitbringen
Bringen Sie das Vorsorgeheft und vorhandene Arzt- oder Therapieberichte mit. Bequeme Kleidung erleichtert die Untersuchung der Beweglichkeit. Bei der Terminabsprache nennen Sie das Alter Ihres Kindes und den Untersuchungsanlass. Über zusätzliche Untersuchungen und mögliche Eigenkosten informieren wir Sie vorab.