Was der Ultraschall zeigen kann
An einer schmerzhaften Schulter kann beispielsweise die Beurteilung einer Sehne oder eines Schleimbeutels im Vordergrund stehen. Bei einem geschwollenen Gelenk lässt sich nach Flüssigkeit suchen. Einige Strukturen können auch bei Bewegung beobachtet werden. Welche Aufnahme hilfreich ist, richtet sich nach der untersuchten Region.
Wir bieten außerdem die Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte an. Sie hat eine andere Fragestellung und einen eigenen Untersuchungsablauf.
Die Untersuchung am Gelenk
Zunächst tragen wir Kontaktgel auf Ihre Haut auf. Bei der Untersuchung führen wir den Schallkopf über die betroffene Körperregion und wählen die benötigten Ansichten aus. Dafür bitten wir Sie gegebenenfalls, das Gelenk zu bewegen oder eine bestimmte Position einzunehmen. Sagen Sie uns, wenn etwas schmerzt. Wir passen die Untersuchung an Ihre Beweglichkeit an.
Das Bild wird mit den Beschwerden verglichen
Ultraschall arbeitet mit Schallwellen und kommt ohne Röntgenstrahlung aus. Knochen schränken den Einblick in tiefer liegende Bereiche ein. Für manche Fragen sind deshalb Röntgenaufnahmen oder ein MRT geeigneter. Ein sichtbarer Befund erhält seine Bedeutung erst zusammen mit dem Verlauf und der körperlichen Untersuchung.
Befunde mitbringen und passende Kleidung wählen
Bringen Sie vorhandene Bilder und Berichte mit. Wählen Sie Kleidung, die die betroffene Region gut zugänglich macht. Für einen Gelenkultraschall ist üblicherweise keine besondere Vorbereitung nötig; abweichende Hinweise erhalten Sie bei der Terminvereinbarung. Ob eine Untersuchung als Kassenleistung oder privat abgerechnet wird, klären wir anhand des Anlasses vorab. Mehr dazu unter Kosten und Leistungen.
