Gehen, Treppen und Training geben unterschiedliche Hinweise
Beschreiben Sie, wo der Schmerz sitzt und nach welcher Strecke oder Bewegung er beginnt. Schwellung, ein Gefühl des Wegknickens oder eine Blockierung sind ebenso wichtig wie frühere Verletzungen und Operationen. Bei Hüftbeschwerden interessieren auch Probleme beim Sitzen oder beim Anziehen von Schuhen.
Gelenkbeweglichkeit und Belastung untersuchen
Wir prüfen die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks und die Funktion der umgebenden Muskulatur. Je nach Fragestellung kommen Stabilitätsprüfungen und eine Untersuchung benachbarter Regionen hinzu. Vorhandene Röntgen- oder MRT-Aufnahmen gleichen wir mit diesem Befund ab.
Ein Meniskusriss kann durch einen Unfall oder durch Veränderungen des Gewebes entstehen. Für die Behandlung sind unter anderem Beschwerden, Beweglichkeit und Begleitverletzungen relevant. Ein sichtbarer Meniskusschaden allein legt den Behandlungsweg noch nicht fest.
Wenn ein MRT-Befund die Beschwerden nur teilweise erklärt
Ein vereinfachtes Beispiel für einen Untersuchungsweg. Bei wiederkehrenden Knieschmerzen liegt bereits ein Meniskusbefund vor. Die schmerzhafte Belastung und die klinische Untersuchung passen jedoch nur teilweise dazu. Dann werden weitere Fragen geprüft: Welche Bewegungen verändern den Schmerz? Wie arbeiten die beteiligten Muskeln? Welche Beobachtungen ergeben sich an benachbarten Gelenken?
Anhand aller Befunde besprechen wir das weitere Vorgehen. Das Beispiel beschreibt weder einen bestimmten Untersuchungsausgang noch einen Behandlungserfolg.
Training, Hilfsmittel und weitere Behandlung besprechen
Bei Arthrose gehören angepasstes Training und Beratung zu den Bausteinen unseres Arthrose-Konzepts. Bei Sportverletzungen steht die Rückkehr zu einer geeigneten Belastung im Mittelpunkt. Auch zu einer anstehenden Operation können wir Sie beraten.
Welche Leistungen die Krankenkasse übernimmt und welche ergänzenden Angebote Sie selbst bezahlen, klären wir vorab. Mehr zu Kosten und Kasse
