Was bei der Anwendung geschieht
Bei der CO₂-Quellgastherapie wird medizinisches Kohlendioxid in die Haut beziehungsweise das Unterhautgewebe injiziert. Wir erwägen die Anwendung vor allem bei muskulären Beschwerden im Nacken- und Rückenbereich. Vorgesehenes Ziel ist eine lokale Beeinflussung des Gewebes.
Zunächst untersuchen wir die betroffene Region ärztlich. Danach erklären wir Ihnen, weshalb wir die Methode erwägen und welche andere Behandlung für Ihre Beschwerden infrage kommt. Umfang und Behandlungsstellen besprechen wir persönlich mit Ihnen.
Behandlungsannahmen und Nachweise unterscheiden
Eine örtliche Reaktion nach einer Injektion belegt noch keine anhaltende Schmerzlinderung. In den vorliegenden Praxisunterlagen fehlen verlässliche klinische Nachweise für den spezifischen Nutzen bei diesen orthopädischen Beschwerden. Aussagen über eine gesicherte Regeneration, Wundheilung oder die Behandlung von Durchblutungsstörungen lassen sich daraus nicht ableiten.
Wir erklären Ihnen, wie die örtliche Reaktion zustande kommt und was sie für Ihre Beschwerden bedeutet. Davon unterscheiden wir den erwarteten Nutzen der Behandlung.
Eine Injektion braucht Aufklärung
An der Einstichstelle können Schmerzen, Brennen, Rötung oder Blutergüsse auftreten. Durch die Hautverletzung besteht außerdem ein Infektionsrisiko. Weitere Risiken und Ausschlussgründe müssen anhand des konkreten Verfahrens und Ihrer Vorerkrankungen erklärt werden.
Informieren Sie uns über Medikamente, insbesondere Gerinnungshemmer, Hautveränderungen im Behandlungsbereich und bestehende Erkrankungen. Eine eigene Gefäß- oder Wundbehandlung darf durch dieses ergänzende Angebot nicht verzögert werden.
Kosten und Verlauf besprechen
Die Anwendung kann privat zu bezahlen sein. Vor Ihrer Entscheidung erfahren Sie, welcher Umfang vorgesehen ist, welche Kosten entstehen und wie die Beschwerden im Verlauf beurteilt werden. Für eine feste Anzahl von Sitzungen oder einen bestimmten Behandlungserfolg gibt die allgemeine Beschreibung keine Grundlage.