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Leitbahntherapie

Leitbahntherapie bezeichnet einen ergänzenden Ansatz mit manuellen Reizen. Vor einer Anwendung müssen die konkrete Technik, ihr Ziel und ihre Grenzen verständlich sein.

Ein ergänzendes Erklärungsmodell

Der Begriff Leitbahn stammt aus einem traditionellen Modell von Verbindungen im Körper. In diesem Ansatz werden bestimmte Regionen und Verläufe bei der Auswahl manueller Reize berücksichtigt. Das Modell ist von anatomisch nachgewiesenen Nerven-, Blut- und Lymphbahnen zu unterscheiden.

Die Untersuchung Ihrer Beschwerden und die Bewertung vorhandener Befunde bleiben der Ausgangspunkt. Eine Beschreibung über Leitbahnen allein begründet keine medizinisch gesicherte Ursache.

Technik und Ziel vorab klären

Welche Körperregion untersucht und behandelt werden soll, hängt vom individuellen Befund ab. Der Arzt erklärt die vorgesehenen Berührungen oder Bewegungen und fragt nach deren Verträglichkeit. Melden Sie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Frühere Verletzungen, Operationen und Erkrankungen des Behandlungsbereichs sind für die Auswahl der Technik wichtig.

Was bislang offenbleibt

Für das hier beschriebene ergänzende Verfahren fehlen belastbare klinische Wirksamkeitsbelege. Erkenntnisse zu einzelnen Akupunkturanwendungen lassen sich nicht pauschal auf manuelle Leitbahnbehandlungen übertragen.

Vor einem ergänzenden Angebot müssen daher dessen Umfang, Nutzenannahme und mögliche Risiken verständlich sein. Die Beurteilung im Verlauf richtet sich nach Ihren Beschwerden und der vereinbarten Alltagsfunktion.

Eine ergänzende Leistung besprechen

Fragen zum Ablauf und zu Alternativen können beim orthopädischen Termin geklärt werden. Ob wir die konkret vorgeschlagene Leistung anbieten und privat abrechnen, klären wir vor Ihrer Entscheidung mit Ihnen. Allgemeine Hinweise finden Sie unter Kosten & Kasse.

Kosten & Kasse